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German Testing Day 2018

Die unabhängige Konferenz zu Software-Qualität | Frankfurt, 07.-08. Juni 2018

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Sessionsdetails

Vortrag: GTD 3.5
Datum: Fr, 08.06.2018
Uhrzeit: 15:30 - 16:05

Synergien aus Testautomatisierung und Lasttest

Uhrzeit: 15:30 - 16:05
Vortrag: GTD 3.5

 

In vielen Testabteilungen sind Tester noch immer in Gruppen getrennt. So gibt es z.B. die Gruppen Testautomatisierung und Performanztest, die parallel in den selben Projekten arbeiten.
Basierend auf meiner Projekterfahrung in unterschiedlichen Rollen habe ich eine derartige Trennung hinterfragt. Dieses Vorgehen passt im Grunde auch nicht zu den heutigen Konzepten von DevOps und Agile. In einigen Projekten hat sich auch herausgestellt, dass Aufgabenstellungen mit der Expertise von nur einer Gruppe nicht lösbar waren. Der Vortrag skizziert ein Konzept, in dem beide Testarten gemeinsam genutzt werden. Dabei entstehen offensichtliche Synergien, wie z.B. Messung der End User Experience. Gleichzeitig wird aber auch gezeigt, dass der Entwicklungsaufwand für die Testskripte sich nicht verdoppelt.

Zielpublikum: Testmanager, Entscheider, Testautomatisierer, Performanztester
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Testautomatisierung und Performanztest
Schwierigkeitsgrad: Advanced
Der Teilnehmer:
- versteht die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Werkzeuge.
- kennt die Anforderungen an eine Integration der Testarten
- hat einen konkrete Umsetzung gehört.

Extended Abstract:

Wenn im Systemtest von Testautomatisierung gesprochen wird, dann sind meist Tests über die GUI gemeint. Die Skripte werden in Testausführungswerkzeugen entwickelt und zur Ausführung gebracht. Diese Tests heben in erster Linie auf die Funktionalität ab.
Getrennt davon finden Lasttests meist durch ein anderes Team statt. Hier werden Lasttestwerkzeuge verwendet, um eher technische Aspekte, wie Ressourcenverbrauch oder Antwortzeiten zu untersuchen.
Vor allem bei modernen Webapplikationen zeigt sich, dass z.B. Performanztests keine Auffälligkeiten zeigen, der Anwender aber mit der Performanz nicht zufrieden ist. Der Anwender erlebt auch nicht die Antwortzeit, sondern zusätzlich auch die Zeit, die z.B. der Browser benötigt, um aus den Daten das Bild aufzubauen. Wir sprechen von der End User Experience. Diese Messung der End User Experience ist eine Synergie, die aus einer gemeinsamen Arbeit resultieren kann.
Wenn ein Geschäftsprozess von zwei sehr unterschiedlichen Testwerkzeugen ausgeführt werden soll, dann kann befürchtet werden, dass auch doppelter Aufwand in die Entwicklung der Testskripte zu erwarten ist.
Mit dem Ansatz, der in diesem Vortrag beschrieben wird, soll deutlich gemacht werden, dass die Befürchtungen unbegründet sind. Aus dem vorgestellten Konzept lassen sich Anforderungen ableiten, mit denen die Projekt Testwerkzeuge evaluieren können, um Nutzen und Aufwand in einem effizienten Rahmen zu halten.
Der Vortrag endet mit der Vorstellung einer konkreten Lösung für eine Webapplikation, bei der ein getrennter Einsatz der Testwerkzeuge fast nicht mehr vorstellbar ist.