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German Testing Day 2018

Die unabhängige Konferenz zu Software-Qualität | Frankfurt, 07.-08. Juni 2018

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Sessionsdetails

Vortrag: GTD 3.1
Datum: Fr, 08.06.2018
Uhrzeit: 10:35 - 11:10

Immer kürzere Testphasen? Mit Ticket Coverage verhindern, dass wichtige Features ungetestet bleiben

Uhrzeit: 10:35 - 11:10
Vortrag: GTD 3.1

 

In vielen Systemen werden die Release-Zyklen immer kürzer. Daher steht auch immer weniger Zeit für dedizierte Testphasen zur Verfügung. Viele Teams führen deshalb Tests parallel zur Entwicklung durch. Dadurch wird es immer schwieriger im Blick zu behalten, welche Tickets (z.B. User Stories, Change Requests, Bug Reports, etc.) wie gründlich getestet wurden. Dadurch steigt die Gefahr, dass wichtige Funktionalität ungetestet in Produktion gelangt.
In diesem Vortrag stellen wir Ticket Coverage als Maß von Test Coverage auf der Ebene von Tickets vor. Dadurch kann pro Ticket ermittelt werden, welche Bereiche nicht (oder nicht ausreichend) getestet wurden. Wir stellen die Ergebnisse von zwei empirischen Studien vor. Wir präsentieren außerdem unsere Erfahrung im Einsatz in der Praxis.

Zielpublikum: Tester, Test Manager, Entwicklungsleiter
Voraussetzungen: Interesse an Qualitätssicherung von Tests
Schwierigkeitsgrad: Intermediate
Teilnehmer lernen: Herausforderungen, die durch kürzere Testphasen für Testen und Qualitätssicherung von Tests entstehen

* Ticket-Coverage als Metrik zur Erhebung von Test-Coverage auf der Ebene von Tickets
* Ansatz zur Berechnung von Ticket-Coverage
* Interpretation (und Grenzen) von Ticket-Coverage
* Ergebnisse empirischer Studien zu Ticket Coverage

Extended Abstract:

In vielen Systemen werden die Release-Zyklen immer kürzer. Daher steht auch immer weniger Zeit für dedizierte Testphasen zur Verfügung. Viele Teams führen deshalb Tests parallel zur Entwicklung durch. Oft finden Entwicklung und Test dabei auf parallelen Branches und in verschiedenen Umgebungen statt.

Dadurch wird es immer schwieriger im Blick zu behalten, welche Tickets (z.B. User Stories, Change Requests, Bug Reports, etc.) wie gründlich getestet wurden. Und nicht zuletzt, wo auf Grund von nachfolgenden Code-Änderungen nochmal getestet werden müsste. Dadurch steigt die Gefahr, dass wichtige Funktionalität ungetestet in Produktion gelangt.

In diesem Vortrag stellen wir Ticket Coverage als Maß von Test Coverage auf der Ebene von Tickets vor. Dadurch kann pro Ticket ermittelt werden, welche Bereiche nicht (oder nicht ausreichend) getestet wurden. Wir stellen die Ergebnisse von zwei empirischen Studien vor [1, 2], in denen Ticket Coverage bei manuellen Systemtests und bei Entwicklertests zum Einsatz kam. In beiden Studien konnten dadurch relevante Testlücken identifiziert werden.

Beide Studien sind im Rahmen wissenschaftlicher Arbeiten entstanden. Eine der Arbeiten [2] wurde auf dem International Workshop on Emerging Trends in Software Metrics (Co-Located mit ICSE 2017) vorgestellt.

Wir präsentieren außerdem unsere Erfahrung im Einsatz in der Praxis.

Ein ausführliches Paper zum Vortrag findet sich hier unter [3]: cqse.eu/qs-tag-2017-paper
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[1] Florian Dreier, Elmar Juergens, and Andreas Goeb. Test Accompanying Calculation of Test Gaps for Java Applications. Whitepaper, CQSE GmbH, 2017.

[2] Jakob Rott, Rainer Niedermayr, Elmar Juergens, and Dennis Pagano. Ticket coverage: Putting test coverage into context. In Proceedings of the 8th Workshop on Emerging Trends in Software Metrics (WETSoM’17), 2017

[3] Elmar Jürgens, Dennis Pagano. Immer kürzere Testphasen? Mit Ticket Coverage verhindern, dass wichtige Features ungetestet bleiben. Whitepaper, CQSE GbmH, 2017. cqse.eu/qs-tag-2017-paper