sponsored | Alle wollen Shift Left, aber unsere Tests sind einfach zu langsam
Tests möglichst oft und möglichst früh auszuführen – das ist der Traum vieler agiler Tester und Testerinnen. Am besten nach jeder Änderung und auf allen Branches, damit wir sofort merken, wenn wir etwas kaputt gemacht haben.
Aber wie soll das gehen, wenn meine Tests Stunden oder sogar Tage dauern? Was, wenn ich manuell teste? Da erscheint der Traum vom beschleunigten Testprozess schnell unerreichbar.
Doch die Forschung zeigt Lösungsmöglichkeiten auf: Ein Ansatz, um auch mit langsamen Tests schnelles Feedback zu geben, ist die Ausführung einer kleinen Teilmenge, die schnell genug ist. Das lohnt sich dann, wenn diese Teilmenge einen Großteil der Fehler findet. Zum Beispiel 80% der Fehler in 5% der Zeit.
Im Vortrag stelle ich zwei Ansätze vor, die mit geringem Aufwand in bestehenden Projekten umgesetzt werden können, um die meisten Fehler mit wenig Testaufwand aufzudecken. Das erste Verfahren nutzt Large Language Models (KI) und Clustering, um eine effektive Smoke Test Suite zu erstellen, die für beliebige Änderungen Fehler in der Breite aufdeckt. Das zweite Verfahren dagegen schlägt mit Hilfe eines Suchverfahrens gezielt Tests für eine aktuelle Änderung vor, die möglichst gut zum geänderten Code passt. Für beide Techniken präsentiere ich Grundlagen, Forschungsergebnisse und Einsatzszenarien aus der Praxis.
Software Quality Consultant
Sven Amann ist Berater für Software-Qualität bei der CQSE GmbH. Er studierte Informatik an der TU Darmstadt und der PUC in Rio de Janeiro und forschte anschließend an der TU Darmstadt am Thema Softwarequalität. Seit 2018 unterstützt er in seiner Rolle bei der CQSE Unternehmen wie Siemens, ProSiebenSat.1 und Dolby bei der Verbesserung ihrer Softwarequalität. Sven hält seit vielen Jahren Keynotes und Vorträge rund um das Thema Softwarequalität auf Konferenzen und Fachtagen.
